Preisentwicklung

Die heurige Preisentwicklung im Sommer zeigte einen sehr positiven Trend. Der Höhepunkt dürfte heuer jedoch schon erreicht sein. In der Kalenderwoche 29 2017verzeichnete die Preisnotierung einen leichten Rückgang von (-5 cent). Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Schlachtkuhpreis in den kommenden Wochen sich verringern wird. Grund dafür ist das jahreszeitlich wachsende Angebot von Schlachtkühen nach den Almabtrieben. Daher sollte man sich überlegen „leere" Kühe schon in den kommen Wochen zu vermarkten bevor der Preis zu stark fällt.

 

Qualitätsprogramme

Die Tiroler Vieh Marketing forciert die Vermarktung von Schlachtrindern mittels Qualitätsprogrammen. Dadurch wird ein Mehrerlös pro Schlachttier erlöst. In der Vermarktung von Schlachtkühen spielt das M-Rind Markenprogramm eine entscheidende Rolle. Die Teilnahmevoraussetzung für das Projekt ist die Mitgliedschaft beim Tiergesundheitsdienst sowie ein unterzeichneter M-Rind Erhebungsbogen. Der Mehrerlös beträgt dabei +7 Cent, wird zusätzlich eine gentechnikfreie Fütterung mittels Zertifikat nachgewiesen beträgt der Mehrerlös +20 Cent pro kg Schlachtgewicht.
Bei der Vermarktung von Bio Schlachtkühen werden die höchsten Zuschläge ausbezahlt. Der Bio Zuschlag für Schlachtrinder liegt zurzeit bei +0,79 Cent. Dieser Mehrerlös kann für Betriebe die beim Projekt Zurück zum Ursprung teilnehmen um +15 Cent pro kg Schlachtgewicht erhöht werden.

 

Fleischqualität

Die Bezahlung von Schlachtkörpern richtet sich nach Schlachtgewicht und Klassifizierung. Wichtig bei der Vermarktung von Schlachtkühen ist die Fettklasse. Zu magere Kühe bekommen einen Abzug. Gerade nach einer Laktation sind oft die Fettreserven aufgebraucht und die Fettabdeckung ist gering. Dennoch sollte mindestens die Fettklasse 2 angestrebt werden. Die Handelsklasse hängt stark mit der genetischen Ausstattung der Kühe zusammen.

 

Jetzt vermarkten

Viele Kühe verbringen den Sommer auf den Almen. Es stellt sich oft die Frage, ob man Kühe schon frühzeitig von der Alm zur Schlachtung bringen soll? Es kann jetzt noch von einem hohen Schlachtpreis gesprochen werden. Die Vermarktung noch vor dem Herbst zahlt sich auf jeden Fall aus. Meist sind die Almweiden noch in einen guten Zustand und die Kühe sind noch nicht zu stark aufgezehrt. Sobald die Voraussetzungen für die Almprämie erfüllt sind, sollte vermarktet werden.

 

Die Meldung der Schlachtkühe kann über den Betreuer oder im Büro unter 05 92 92- 1854 erfolgen.

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22.11.2017 © Tiroler Vieh Marketing 2013