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Stallbau in der Mutterkuhhaltung

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Die Mutterkuhhaltung ist ein interessanter Betriebwszweig für die extensive Nutzung des Grünlandes bei gleichzeitiger Verbesserung der Lebensqualität und des Stundenlohnes. Durch die GAP-Reform hat die Mutterkuhhaltung an Bedeutung gewonnen, weil gekoppelte Prämien nur mehr für Mutterkühe vorgesehen sind.

Die Mutterkuhhaltung bringt keine hohen Deckungsbeiträge und damit auch keine hohen Gewinne. Kostengünstige Ställe sind daher entscheidend für den Erfolg dieses Betriebszweiges. Teure Um- oder Neubauten können über die Mutterkuhhaltung nicht finanzeirt werden. Die Informationen auf dieser Homepage sind speziell für solche Bettriebe, die die Entscheidung zu einem Einstieg in die Mutterkuhhaltung getroffen haben und die konkreten Umstellungsmaßnahmen planen.

Stallbauliche Maßnahmen sollten besonders bei Umstellungsbetrieben in der Prioritätenfolge Improvisieren – Umbauen – Neu Bauen erfolgen. Damit kann vermieden werden, dass teure und teilweise unpraktische Neubauten errichtet werden. Die Freude an der Arbeit kann in einem improvisierten oder einfach umgebauten Stall genauso groß sein wie in einem neuen Stall.

In vielen Fällen ist der Einsteig in die Mutterkuhhaltung ein Ausstieg aus der Milch. Mutterkühe mit ihren Kälbern haben andere Ansprüche als Milchkühe, so dass sehr oft Anpassungen notwendig sind. Auf diese Besonderheiten wird hier besonders eingegangen.

Allgemeines

Die Mutterkuhhaltung ist eine arbeits- und flächenextensive Form der Rindviehhaltung. Außer für die Nutzung von absolutem Grünland und Restgrünland gewinnt die Mutterkuhhaltung verstärkt für die Offenhaltung und Pflege der Kulturlandschaft an Bedeutung. Um die Wirtschaftlichkeit dieser extensiven Haltungsform zu sichern, ist der Kapitaleinsatz für Gebäude und Technik möglichst gering zu halten.

Eine erfolgreiche extensive Rinderhaltung hängt von folgenden Punkten ab:

  • Verbesserung der Arbeitswirtschaft
  • Kostengünstige Stallbaulösungen
  • Betriebswirtschaftlich sinnvolle Mechanisierung der Außenwirtschaft

Bei Baumaßnahmen in der Mutterkuhhaltung gibt es viele Möglichkeiten. Ziel ist immer ein möglichst günstiger Stall.

1. Option – Improvisieren

Die vollständige Nutzung des bestehenden Stalles bzw. Wirtschaftsgebäudes kann mit einer entsprechenden Nachrüstung der Stalleinrichtung durchaus zielführend sein.

Als erster Schritt kann eine improvisierte Lösung für die ersten Jahre ausreichen, sich mit der Mutterkuhhaltung vertraut zu machen.

2. Option – Umbau

In weiterer Folge können Umbaumaaßnahmen unter Nutzung der bestehenden baulichen Anlage in Form von An- und Zubauten sinnvoll erscheinen.

3. Option – Neubau

Als in der Regel teuerste Möglichkeit sollte die Errichtung eines neuen Stallgebäudes angesehen werden. Auch bei Neubauten gibt es kostenmäßig große Unterschiede – die teuerste Variante muss nicht zwangsläufig die beste sein. Diese Baumaßnahmen können über einen llängeren Zeitraum geplant und umgesetzt werden. Allerdings sollten sie immer unter Beachtung der erwähnten Reihenfolge erfolgen.


Weitere Faktoren

Betriebsgröße allein ist keine Garantie für ausreichendes Einkommen. Erst sehr gute Produktionstechnik, geringe Fixkostenbelastung durch günstigen Stallbau und geringe Maschinenkosten stellen ein entsprechendes Arbeitseinkommen sicher. Ein Unternehmergewinn bzw. ein höherer Stundenlohn ist nur erreichbar, wenn entweder höhere Deckungsbeiträge erzielt werden oder die Fixkosten geringer ausfallen (z.B. durch günstigen Stallbau). Jeder Betrieb muss seine Entwicklungsfähigkeit realistisch prüfen, bevor er Investitionen setzt. Bei einkommensschwachen Betrieben führen Wachstumsschritte bei oftmals hoher Fremdfinanzierung nicht zur erhofften Einkommensverbesserung.

 

 

Allgemeines

 

Die Mutterkuhhaltung ist eine arbeits- und flächenextensive Form der Rindviehhaltung.

 

Außer für die Nutzung von absolutem Grünland und Restgrünland gewinnt die Mutterkuhhaltung verstärkt für die Offanhaltung und Pflege der Kulturlandschaft an Bedeutung.

 

Um die Wirtschaftlichkeit dieser extensiven Haltungsform zu sichern, ist der Kapitaleinsatz für Gebäude und Technik möglichst gering zu halten.

 

Zielvorstellung

 

Eine erfolgreiche extensive Rinderhaltung hängt von folgenden Punkten ab:

 

Verbesserung der Arbeitswirtschaft

Kostengünstige Stallbaulösungen,

betriebswirtschaftlich sinnvolle Mechanisierung der Außenwirtschaft

 

Improvisieren – Umbau – Neubau

 

Bei Baumaßnahmen in der Mutterkuhhaltung gibt es viele Möglichkeiten. Ziel ist immer ein möglichst günstiger Stall.

 

  1. Option – Improvisieren

 

Die vollständige Nutzung des bestehenden Stalles bzw. Wirtschaftsgebäudes kann mit einer entsprechenden Nachrüstung der Stalleinrichtung durchaus zielführend sein.

 

Als erster Schritt kann eine improvisierte Lösung für die ersten Jahre ausreichen, sich mit der Mutterkuhhaltung vertraut zu machen.

 

  1. Option – Umbau

 

In weiterer Folge können Umbaumaaßnahmen unter Nutzung der bestehenden baulichen Anlage in Form von An- und Zubauten sinnvoll erscheinen.

 

  1. Option – Neubau

 

Als in der Regel teuerste Möglichkeit sollte die Errichtung eines neuen Stallgebäudes angesehen werden. Auch bei Neubauten gibt es kostenmäßig große Unterschiede – die teuerste Variante muss nicht zwangsläufig die beste sein.

 

Diese Baumaßnahmen können über einen llängeren Zeitraum geplant und umgesetzt werden. Allerdings sollten sie immer unter Beachtung der erwähnten Reihenfolge erfolgen.

 

Weitere Fkktoren

 

Betriebsgröße allein ist keine Garantie für ausreichendes Einkommen. Erst sehr gute Produktionstechnik, geringe Fixkostenbelastung durch günstigen Stallbau und geringe Maschinenkosten stellen ein entsprechendes Arbeitseinkommen sicher.

 

Ein Unternehmergewinn bzw. ein höherer Stundenlohn ist nur erreichbar, wenn entweder höhere Deckungsbeiträge erzielt werden oder die Fixkosten geringer ausfallen (z.B. durch günstigen Stallbau).

 

Jeder Betrieb muss seine Entwicklungsfähigkeit realistisch prüfen, bevor er Investitionen setzt. Bei einkommensschwachen Betrieben führen Wachstumsschritte bei oftmals hoher Fremdfinanzierung nicht zur erhofften Einkommensverbesserung.